Integrierte Elektronik

Wir sind stetig dabei, uns und unsere Motoren zu verbessern.

Aus diesem Grund haben wir den Motorbaureihen ECM63 und ECM75 eine integrierte Elektronik hinzugefügt.
Dadurch entfällt die
externe Verdrahtung. Außerdem bietet sich durch diese Lösung optional die Nutzung von CAN-Open.

Der Motor ist mit einem 8-Bit Absolutwertgeber ausgestattet, der eine präzise und geräuscharme Sinusansteuerung im Betrieb ermöglicht.
Darüberhinaus
verfügt die Elektronik des Motors über eine Strom-, Temperatur- und Spannungsmessung, die sich über die CAN-Schnittstelle abfragen und überwachen lässt.
 

Zwecks des eigenen Schutzes überwacht die hardwareausgelegte Schutzschaltung die schnelleren Spannungs- und Stromanstiege,
z.B.
beim Blockieren des Motors, und schaltet somit den Leistungsteil in wenigen μs ab.

Die kurzzeitig auftretenden Überspannungsspitzen, die z.B. beim Trennen der Versorgungsleitung des Motors während
des Betriebes als Induktionsspannungen entstehen können, werden von der Elektronik schnell erfasst und sofort unterdrückt.

Der Versorgungseingang ist gegen ein unabsichtliches verpoltes Anschließen geschützt.
Die zwei analogen Eingänge,
die bei der Standardausführung die Inbetriebnahme des Motors vereinfachen, können auf spezifische
Kundenwünsche funktional angepasst werden.

Weiterentwicklung unserer M63iger Motorenreihe

Unsere Motorbaureihe M63 hat sich verstärkt. Ab sofort können wir die M63iger Motoren optional mit einer Motorwelle (10 mm Durchmesser) aufbauen.

Dadurch bedingt können höhere radiale und axiale Kräfte auf die Welle gebracht werden als bei dem bisherigen Modell mit einer 8 mm Welle. Eingesetzt wird der optimierte Motor unter anderem in Schneckengetriebemotoren, die für verschiedene Türautomatikanwendungen oder auch in Arm- und Beintrainern aus dem Reha-Bereich eingesetzt werden.

Zudem ergeben sich Vorteile für bislang nicht umsetzbare Direktverzahnungen an der Welle, um z.B. Planetengetriebe optimaler direkt an unsere Motoren anzubauen.

 

 

 

Unten beispielhaft ein Vergleich der Lebensdauer "8mm Lager und Welle" gegenüber "10mm Lager und Welle" bei variablen radialen und einer fixen axialen Last von 500 N

 

SPS/IPC/DRIVES 2011

 

 

 

 

 

 

Auch in diesem Jahr findet zur gewohnten Zeit die SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg statt.

Vom 22. – 24.11.2011 öffnet die Messe in Nürnberg Ihre Türen…und die KAG ist mit dabei.

 

Kommen Sie uns an unserem Stand 454 in der Halle 1 besuchen…keine Eintrittskarte? Kein Problem, schreiben Sie uns bitte eine Email, wir übersenden Ihnen dann Ihre persönliche Einladung.

Motorplagiate in China aufgetaucht

WICHTIGER HINWEIS!

In China sind Elektromotoren im Umlauf die keine KAG-Produkte sind, jedoch mit einem KAG-Typenschild ausgestattet sind.

Wir als KAG wollen hiermit grundsätzlich darstellen, dass wir keine Verantwortung hinsichtlich Gewährleistung, internationale Produkthaftung sowie Garantie für diese Produkte übernehmen.

Die KAG behält sich rechtliche Massnahmen vor.

Wir empfehlen NUR original KAG-Antriebe zu verwenden.

Technik auf dem Prüfstand

Was es nicht gibt, das wird erfunden

Kratzer oder Risse, die so klein sind, dass man sie sogar unter dem Mikroskop nicht erkennt, können einen ganzen Motor lahm legen.

Durch einen nicht sichtbaren Riss können Flüssigkeiten durch die Welle trotz Abdichtung mittels eines Wellendichtringes eindringen und nicht unerheblichen Schaden verursachen. Die einzige Möglichkeit, solche  Fehler vorab zu erkennen, ist eine externe Rissprüfung, die einerseits hohe Kosten verursacht und andererseits nicht unserem Qualitätsanspruch genügt.

Deshalb haben wir kurzerhand selbst eine Wellenrissprüfmaschine entwickelt und  gebaut.

Die Anlage, die bisher weltweit einzigartig ist, kann Wellen mit unterschiedlichen Durchmessern (3, 4, 5, 6, 8, 10 und 12 mm) und einer jeweiligen Länge von 90 bis 235 mm auf Risse prüfen. Die Wellen können entweder im  Automatikbetrieb mit einer Zykluszeit von 13 Sekunden pro Welle oder mit einer Handbestückung geprüft werden. Für jeden zu prüfenden Wellentyp wird die Anlage innerhalb weniger Sekunden mechanisch eingerichtet und das entsprechende Prüfprogramm dazu aufgerufen. Vor Beginn der eigentlichen Prüfung wird eine Testwelle mit einem künstlichen Riss (erodiert, 0,1 mm breit, 0,1 mm tief und ca. 12 mm lang) eingelegt, um die Rissanzeige zu überprüfen. Nach erfolgreicher Prüfung wird jede Welle ohne Riss an einer der Stirnflächen automatisch mit einem grünen Punkt besprüht. Jede fehlerhafte Welle bekommt am Außendurchmesser eine rote Markierung..

Seit Inbetriebnahme der Anlage wurden bereits 46.000 Wellen geprüft. Selbstverständlich haben wir dafür in der Wellenrissprüfmaschine auch unserer Motoren verbaut.

Entwicklung von Lernmodulen

Die Robotik-Initiative Niedersachsen (ROBINI) verbindet Schulen, Unternehmen, Experten und strategische Akteure. So auch die KAG und das Hannah-Arendt-Gymnasium aus Barsinghausen. Durch diese Zusammenführung sollen Schüler für naturwissenschaftlich-technische Fächer und die Ausbildung in entsprechenden Berufen begeistert werden.

Im Zeitraum von April 2009 bis März 2012 werden wir gemeinsam Lernmodule zur praxisorientierten Aus- und Weiterbildung im Bereich Robotik entwickeln und erproben. Dazu laden wir die Schüler regelmäßig zu uns ein und bieten Praktikumsstellen in den Schulferien an. Wir möchten mit unserer Teilnahme nicht nur die Berufsorientierung der Schüler unterstützen,  sondern auch Kenntnisse der betrieblichen Praxis vermitteln.

Weitere Informationen unter: www.robini-hannover.de

Die KAG engagiert sich

Nachwuchsföderung in der Fachhochschule

Bereits zum zweiten Mal beteiligt sich die KAG an dem FHH-Talent-Programm der Fakultäten I und II der Fachhochschule Hannover.

Studenten aus den Bereichen Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau und  Bioverfahrenstechnik erhalten durch dieses Programm seit dem Studienjahr 2008/2009 die Chance auf eine Förderung durch ein Unternehmen aus der Region Hannover.

Die Stipendien, die von einer zentralen Kommission vergeben werden, entsprechen mit einem Wert von € 1.000 der Befreiung von den Studiengebühren für zwei Semester. Diesen Betrag zahlt die KAG natürlich gerne, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Im Gegenzug absolviert der Stipendiat, der von der KAG gefördert wird, ein Praktikum im Unternehmen. Außerdem hat der Student die  Möglichkeit, seine Abschlussarbeit ebenfalls bei der KAG zu schreiben.

Der Vorteil für die KAG liegt klar auf der Hand: Nachwuchsingenieure können so frühzeitig an das Unternehmen gebunden und nach abgeschlossenem Studium  übernommen werden.